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28.09.2017
Erfolg in der Kontraktlogistik

Erfolgsmeldung der Ingolstädter IG Metall aus ihren Aktivitäten im Güterverkehrszentrum: Im Rahmen der Anstrengungen, die im Automobilsektor stark vertretenen Kontraktlogistiker in die Tarifbindung zu holen, wurde ein Tarifvertrag mit Imperial geschlossen.

Info zum Tarif auf der Betriebsversammlung am 27.09.: große Zustimmung und viel Applaus der Beschäftigten.

Die über 700 Beschäftigten bei Imperial können sich damit über ein sattes Plus beim Entgelt freuen, darüber hinaus wurden die Arbeitsbedingungen und die Leiharbeit tariflich geregelt. Allein bei den Einkommen gibt es für die meisten Betroffenen ab Setember 2017 400 bis 700 Euro brutto mehr pro Monat.

In rund zwei Monaten Verhandlungen wurde aber auch ein Tarifvertrag über den Einsatz von Leiharbeit sowie altersvermögenwirksame Leistungen unterzeichnet. Weitere Erhöhungen gibt es beim Urlaubsanspruch und den Zuschlägen. Für die in Leiharbeit bei Imperial Beschäftigten gelten künftig die Branchenzuschläge der Metall- und Elektrobranche. "Die Erhöhungen machen deutlich, auf welchem Niveau die Menschen zuvor entlohnt worden sind", betont Johann Horn, erster Bevollmächtigter der IG Metall Ingolstadt.

Gerhard Stelzer, der für Imperial zuständige Gewerkschaftssekretär, bewertet den Tarifabschluss als "Meilenstein für die Beschäftigten im GVZ", aber auch als "Lohn für die jahrelangen intensiven Bemühungen" der IG Metall.

Imperial hatte zuvor die Arbeitsumfänge der Fa. Rhenus im GVZ übernommen und zeitnah Bereitschaft signalisiert, über einen Tarifvertrag zu verhandeln. Der im März 2017 erstmals bei Rhenus gewählte Betriebsrat stand daher vor der Aufgabe, für die Beschäftigten den Übergang zu dem neuen Arbeitgeber gut zu regeln.

Der Betriebsratsvorsitzende Alexander Fritsch berichtet von der großen Solidarität der Beschäftigten: "Wichtig war zunächst, den Kolleginnen und Kollegen einen sicheren Betriebsübergang zu bescheren. Viele Menschen waren schon während der Betriebsratswahlen bei Rhenus in die IG Metall eingetreten. Die Chance nun auch zügige Tarifverhandlungen mit dem Rückenwind vieler Mitglieder aufzunehmen war da - die Menschen haben verstanden, sie müssen zusammenstehen."

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