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19.05.2017
Kfz-Gewerbe: Arbeitgeber stehen auf der Bremse

Einen leeren Geldbeutel überreichte die IG Metall symbolisch dem neuen Verhandlungsführer der Arbeitgeber im bayerischen Kfz-Gewerbe zur ersten Verhandlung der Tarifrunde 2017. Wie sich erwies, passt das Bild.

Josef Brunner, der Verhandlungsführer der IG Metall Bayern, stellte eingangs nochmals die Forderung - Anhebung der Vergütungen um 5 Prozent, überproportionale und zeitgleiche Anhebung der Ausbildungsvergütungen mit den Vergütungen und eine qualitativ verbesserte Übernahmeregelung für Ausgelernte - dar und begründete sie. Dabei zitierte er den Präsidenten des Landesinnungsverbandes: "2016 war ein hervorragendes Autojahr, das zweitbeste Jahr in diesem Jahrtausend, nur das Jahr der Abwrackprämie war noch besser!"

Die Arbeitgeber äußerten immerhin Verständnis für diese Forderungen, gaben jedoch erwartungsgemäß einiges zu bedenken, darunter eine mancherorts "viel zu niedrige" Umsatzrendite. Ein eigenes Angebot mochte sie, auch das erwartungsgemäß, in der ersten Verhandlung nicht auf den Tisch legen - dies ist wohl für die zweite Verhandlung am 27. Juni zu erwarten.

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