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28.03.2017
Forderung fürs bayerische Kfz-Handwerk

Die Tarifkommission der IG Metall Bayern für das Kfz-Handwerk hat am Dienstag ihre Forderung für die Tarifrunde 2017 beschlossen: 5 Prozent mehr Geld, eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen und die Übernahme der Azubis.

Gute und selbstbewusste Stimmung in der Tarifkommission.

Mit diesem Beschluss hat die Tarifkommission in Ingolstadt eine klare bayerische Vorlage für den endgültigen Beschluss geliefert, den der Vorstand der IG Metall am 4. April in Frankfurt fasst.

Wie auch immer die endgültige Forderung aufs Komma genau aussehen wird: Man kann wohl damit rechnen, dass die Arbeitgeber sie ersteinmal reflexartig als "überzogen" und "nicht finanzierbar" zurückweisen werden.

Tatsächlich sieht es jedoch im bayerischen Kfz-Handwerk insgesamt wirtschaftlich gut aus. Die Mehrheit der Betriebe nämlich ist gut ausgelastet, was sich unter anderem in bundesweit steigenden Beschäftigtenzahlen niederschlägt. Ursache dafür ist vor allem die nicht zuletzt dank spürbarer Tariferhöhungen gute Binnenkonjunktur. Sie ermöglicht den Autofahrern neben unvermeidlichen Reparaturen und dem Service auch den Erwerb von Neu- und Gebrauchtwagen.

Unter dem Strich läuft es also in der Branche gut, was sich auch in Umsatz- und Gewinnentwicklung wiederfindet. Daran wollen die Beschäftigten ihren fairen Anteil – und den werden sie sich in dieser Tarifrunde auch holen.

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