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01.02.2017
Warnstreiks bei Textil und Bekleidung

Pünktlich zum Auslaufen der Friedenspflicht am 31. Januar in der Branche Textil und Bekleidung haben in Bayern mehrere Hundert Beschäftigte den Druck auf die Arbeitgeber erhöht.

Mitternachtsaktionen bei Ideal ...

... und Faurecia.

Bei Automobilzulieferer Faurecia in Neuburg legte mit Beginn des ersten Februars die komplette Nachtschicht die Arbeit für rund 40 Minuten nieder und traf sich vor dem Betrieb zu einer Kundgebung. Carsten Kuttnik, zuständiger Tarifsekretär der Bezirksleitung, bezeichnete das Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Tarifverhandlung in Bielefeld – vier Nullmonate, 1,4 Prozent mehr ab Juni 2017 sowie nochmals 1,5 Prozent – als "Frechheit und Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten".

Bei Ideal in Ingolstadt legte ebenfalls die gesamte Nachtschicht mit 60 Beschäftigten die Arbeit für rund eine halbe Stunde nieder und forderte die Arbeitgeber zu einem besseren Angebot auf. Auf beiden Kundgebungen machten die Streikenden ohne Wenn und Aber klar, dass sie diesem Auftakt wenn nötig weitere Aktionen folgen lassen werden. Erich Seehars, zuständiger Sekretär der IG Metall-Geschäftsstelle Ingolstadt, formulierte als klares Ziel, zur dritten Verhandlung am 15. Februar "die Blockade der Arbeitgeber aufzubrechen."

Die IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Geld und die Fortführung des Tarifvertrages zur Altersteilzeit mit einer verbesserten Quote.


» Fotos beider Aktionen auf der Facebook-Seite der IG Metall Bayern

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